Satzung

Bundessatzung der Harapat-Jugend (Bundesverband)

1. Name, Sitz und Rechtsform

Wir sind die „Harapat-Jugend“.
Sitz unseres Verbandes ist der Lahn-Dill-Kreis.

Unser Zeichen ist die Rote Harapatquappe. Unser Gruß ist „Halt die Quappe“. Unsere Uniform ist der Bademantel, andere Bademode und Adiletten mit Socken.

Mit dieser Satzung wird die Gründung eines nichtwirtschaftlichen, nichtrechtsfähigen Vereines gemäß

§§ 21ff. und §54 BGB verfolgt. Die Änderung der Gesellschaftsform zu einem späteren Zeitpunkt ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

2. Aufgaben und Zweck

Die Harapat-Jugend ist ein freiwilliger Zusammenschluss junggebliebener Menschen über 27. Sie ist ein unabhängiger Erwachsenen- und Erziehungsverband.

Zweck des Verbandes ist es, die demokratische Erziehung und Bildung junggebliebener Menschen zu fördern.

Die Ideale der Harapat-Jugend sind Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative.

Die Arbeit der Harapat-Jugend vollzieht sich in vielfältigen Formen und Zusammenschlüssen u.a. durch lautsprecherische Maßnahmen in Sozialen Medien, Entscheidungen die nur über die Presse bekannt werden und Verhalten welches gemeinhin als #unfassbar gelten kann.

Maßnahmen im Sinne unserer Ziele:

  • außerschulische, politische Erwachsenenbildung
  • Schwimmen
  • Saunieren
  • internationale Bierarbeit
  • Erwachsenenerholung, Erwachsenenfreizeiten
  • Jugendberatung und Elternarbeit
  • Die Verehrung des „so einfach ist das das“ – Mannes
  • Vertretung der Interessen gegenüber der Öffentlichkeit, dem Gesetzgeber, den Regierungen, Behörden und Verwaltungen.

Die Harapat-Jugend will Dinge vermitteln.

Aufgaben des Bundesverbandes sind insbesondere

  • eine enge Gemeinschaft zwischen den im Bundesverband zusammengeschlossenen Gliederungen und Gruppen herzustellen und zu pflegen.
  • die Bildung neuer Gliederungen anzuregen.
  • zusammen mit den Gliederungen und Gruppen deren Arbeit und regionale Arbeitsformen zu fördern.
  • gemeinsame Anliegen der zusammengeschlossenen Gliederungen und Gruppen gegenüber Staat und Öffentlichkeit wahrzunehmen.

3. Mitgliedschaft natürlicher Personen

3.1 Alle Menschen, gleich welcher Abstammung, Nationalität oder Religion, können vom vollendeten

26. Lebensjahr an Mitglied werden. Der junggebliebene Mensch bekennt sich durch Teilnahme am Verbandsleben zu den Grundsätzen unseres Verbandes. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Einhaltung der Beschlüsse des Verbandes. Rechte aus dieser Satzung kann nur ein Mitglied ausüben, dem durch den Bundesverband der Mitgliedsausweis des Verbandes ausgehändigt wurde und der diesen angenommen hat.

Kinder, die jünger als 18 Jahre sind, sind von Aktivitäten der Harapat-Jugend ausgeschlossen. Junggebliebene Erwachsene, die jünger als 27 Jahre sind, sind von Aktivitäten der Harapat-Jugend nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist jedoch, daß mindestens ein ordentliches Mitglied der Harapat-Jugend für den junggeblieben Erwachsenen übernimmt und zusammen mit dem junggebliebenen Erwachsenen teilnimmt.

Mitglieder gehören ihrem Status entsprechend folgenden Rängen an, ihre Einstufung erfolgt willkürlich:

  • Gründungsmitglied: Wichtigmann/Frau
  • Einfaches Mitglied: Makrelensohn/Tochter
  • Sanktioniertes Mitglied: Wehnigmann/Frau
  • Trinkfestes Mitglied: Meister/in vom Tresen
  • regelmäßige Teilnahme an Erwachsenen Freizeiten: Bademeister/in
  • Mandatsträger/in: #RangWichtig
    Es können mehrere Ränge gleichzeitig geführt werden.

3.2 Wahlrecht

  1. Das aktive Wahlrecht der Mitglieder beginnt mit dem vollendeten 26. Lebensjahr.
  2. Das passive Wahlrecht der Mitglieder für Organe der Bundessatzung beginnt mit dem vollendeten

33. Lebensjahr. Das passive Wahlrecht setzt das aktive Wahlrecht voraus.

  1. Die Mitgliedschaft endet
  1. durch schriftliche Erklärung.
  1. durch Ausschluß aus dem Verband.
  1. durch Tod des Mitglieds.
  1. durch willkürlichen Entscheid des Bundesvorstands.
  1. Aufnahmeantrag

Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt einstimmig durch den Vorstand. Die Aufnahme eines neuen Mitgliedes ist zu dokumentieren.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen.

3.3 Mitgliedschaft verlagern

Mitglieder sind nicht an ihren örtlichen Verband gebunden. Sie dürfen sich die Untergliederung nach Belieben aussuchen.

4. Beitragsleistung

Die Mitglieder fördern das Verbandsleben durch Anwesenheit und solidarisches Bezahlen der Rechnungen.

5. Mitgliedschaft von Verbänden

Mitglieder des Bundesverbandes sind neben natürlichen Personen auch die angeschlossenen Verbände.

5.1. Aufnahme

Die Aufnahme von Verbänden erfolgt einstimmig durch den Vorstand. Die Aufnahme eines neuen Verbandes ist zu dokumentieren.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen. Dem Aufnahmeantrag wird nur stattgegeben wenn die Satzung des betreffenden Verbandes im Grunde identisch mit der des Bundesverbandes ist.

5.2 Die Mitgliedschaft eines Verbandes endet

  • durch schriftliche Abmeldung.
  • nach Beschluß durch eine einfache Mehrheit der Bundesdelegiertenversammlung, wenn ein Verband seinen Pflichten im Sinne der Satzung nicht mehr nachkommt oder gegen sie verstößt.
  • Verbände sind regionsbezogen

Die gründbaren Verbände müssen sich auf historisch belegbare Ortszusammenhänge beziehen. Verbände die lediglich Bundesländer oder Himmelrichtungen angeben sind nicht gestattet.

Beispielverbände könnten der Harapat-Jugend Verband Rheinland sein, welcher alle deutschsprachigen Gebiete links des Rhein bis zur französischen Grenze abdeckt oder der Harapat-Jugend Verband Königreich Hannover, welcher bis zur Nordsee reichen kann. Die Regionsgrenzen von Verbänden dürfen sich überlappen.

6. Mitgliedschaft von anderen juristischen Personen

Juristische Personen, die keine Mitgliedsverbände sind, dürfen die fördernde Mitgliedschaft erwerben. Die Bestimmungen für natürliche Personen, die die fördernde Mitgliedschaft innehaben, gelten analog.

  • Gliederungen
  • Gliederungen des Verbandes sind:
  • der Bundesverband
  • die Regionalverbände
  • In den Satzungen der Regionalverbände können ferner nach regionalen Erfordernissen weitere Untergliederungen festgelegt werden.
  • Die Vorstände aller Gliederungen sind paritätisch besetzt mit
  • dem 1. Vorsitzenden* und der 1. Vorsitzenden*
  • dem 2. Vorsitzenden* und der 2. Vorsitzenden*
  • dem Kassenwart* und der Kassenwartin*

Die Vorstände der Gliederungen werden nach demokratischen Prinzipien gewählt. Sollten Vorstandsposten aus paritätischen Gründen frei bleiben, so können sie jederzeit nachbesetzt werden.

Existieren in einem Regionalverband weitere Untergliederungen, wird dessen Vorstand durch eine Regionalverbandsversammlung gewählt. Näheres regelt die Satzung des Regionalverbandes.

7. Organe des Bundesverbandes

Die Organe des Bundesverbandes sind:

  • der Bundesvorstand
  • die Bundesdelegiertenversammlung

7.1 Die Bundesdelegiertenversammlung

Die Bundesdelegiertenversammlung ist das höchste Organ des Verbandes. Diese besteht aus den Gründungsmitgliedern und je zwei Delegierten aller Regionalverbände, die Mitglied des Bundesverbandes sind. Die Wahl dieser Delegierten regelt die Satzung des Regionalverbandes.

Die Bundesdelegiertenversammlung wählt in geheimer Wahl den Bundesvorstand.

Die Bundesdelegiertenversammlung wird alle zwei Jahre vom Bundesvorstand einberufen. Zwischen Einberufung und Zusammentritt der Versammlung muss mindestens eine Frist von acht Wochen liegen. Anträge zur Bundesdelegiertenversammlung sind mindestens drei Wochen vor Versammlungsbeginn dem Bundesvorstand einzureichen und von diesem mindestens mit der Tagesordnung eine Woche vor Versammlungsbeginn den Teilnehmern bekannt zu geben. Die Geschäftsordnung der Versammlung kann Ausnahmen von den Antragsfristen vorsehen. Als Mitteilungsform für Einberufung und Bekanntgabe sind Email oder Telefax ausreichend.

Eine außerordentliche Bundesdelegiertenversammlung muss der Bundesvorstand auf Beschluss einer Zweidrittelmehrheit des Bundesvorstandes einberufen.

  • Der Bundesvorstand ist paritätisch besetzt mit
  • dem 1. Vorsitzenden* und der 1. Vorsitzenden*
  • dem 2. Vorsitzenden* und der 2. Vorsitzenden*
  • dem Kassenwart* und der Kassenwartin*

Der Vorstand wird nach demokratischen Prinzipien gewählt. Sollten Vorstandsposten aus paritätischen Gründen frei bleiben, so können sie jederzeit nachbesetzt werden.

Der*die 1. Bundesvorsitzende*, der*die 2. Bundesvorsitzende* und der*die Kassenwart*in werden in getrennten Wahlgängen gewählt.

Bei der Wahl dieser Ämter ist der*die Kandidat*in gewählt, der*die mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erreicht kein*e Kandidat*in diese Stimmenzahl, so entscheidet im nächsten Wahlgang die einfache Mehrheit.

Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:

Die Führung des Verbandes nach der Satzung und den Beschlüssen der Bundesdelegiertenversammlung, Weiterentwicklung der geistigen Grundlagen sowie der Arbeit, Aufstellung eines Haushaltsplanes und Führung der Kassengeschäfte, die Einberufung der Bundesdelegiertenversammlung.

Der*die Bundesvorsitzende vertritt den Verband nach innen und außen. Er*Sie ist Treuhänder*in des gesamten Verbandsvermögens und ermächtigt, alle dem Verband zustehenden Rechte und Ansprüche im eigenen Namen geltend zu machen.

In Abwesenheit des*der 1. Vorsitzenden* ist der*die 2. Vorsitzende* entsprechend ermächtigt.

Der Bundesvorstand ist an die Beschlüsse der Bundesdelegiertenversammlung gebunden. Er ist berechtigt, jederzeit die gesamte Tätigkeit aller Untergliederungen zu prüfen und zu deren Zusammenkünften beratende Vertreter zu entsenden. Der Bundesvorstand hat auch zwischen den

Sitzungen der Bundesdelegiertenversammlung gegenüber den Mitgliedern dieses Gremiums eine Pflicht zur umfassenden Information.

Jedes Vorstandsmitglied kann für konkrete Aufgaben einen Vertreter bevollmächtigen.

Die Bestellung des ersten Vorstandes erfolgt in freier und demokratischer Wahl durch die in der Gründungssitzung anwesenden Gründungsmitglieder. Die Wahl wird geheim durchgeführt wenn dies die Mehrheit der Mitglieder der Gründungsversammlung verlangt.

Die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes dauert bis zu der ordentlichen Mitgliederversammlung, die einem Zeitraum von drei Jahren nach seiner Wahl folgt und auf der ein Nachfolger gewählt wird.

Ausnahmen hiervon sind Widerruf gemäß § III Abs. 5 dieser Satzung, freiwilliges Ausscheiden oder Ausscheiden durch Tod. Ein Vorstandsmitglied kann beliebig oft wiedergewählt werden.

Nach freiwilligem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes oder Ausscheiden durch Tod ist unverzüglich eine Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes einzuberufen. Für die Übergangszeit wählt der Vorstand einstimmig ein Ersatzmitglied.

Dem Bundesvorstand gehört Dominic Harapat auf Lebenszeit an. Er hat weder Stimmrecht, noch Repräsentationspflichten.

8. Wahlen und Abstimmungen, Beschlußfähigkeit

  • Alle Bundesorgane und die Organe der Gliederungen sind beschlussfähig, wenn mehr als ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder nach ordentlicher Einladung bei den jeweiligen Tagungen anwesend sind. Abwesende Mitglieder, die ihr Stimmrecht schriftlich an ein anwesendes Mitglied weitergegeben haben, zählen als anwesend.
  • Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, wenn nicht an anderer Stelle dieser Satzung oder der Satzungen der Untergliederungen ausdrücklich andere Mehrheitsverhältnisse festgelegt sind.

Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Stimmenenthaltungen werden nicht gezählt.

Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung. Satzungsändernde Anträge dürfen nur dann entschieden werden, wenn sie den Delegierten unter Wahrung der ordentlichen Antragsfristen vor den jeweiligen Konferenzen zugegangen sind.

9. Vermögen und Inventar

  • Alle Gegenstände und Rechte, die für die Organisation erworben werden, sind Eigentum des Verbandes. Die Gliederungen verfügen über das von ihnen für die Organisation erworbene Eigentum.
  • Alle Gliederungen des Verbandes sind dem Bundesvorstand und dem nächsthöheren Verband gegenüber auf Anforderung verpflichtet, ihre Vermögensverhältnisse zu belegen.
  • Bei Auflösung einer Gliederung fällt das Verfügungsrecht der nächsthöheren Gliederung zu.

10. Gemeinnützigkeit

Unser Verband verfolgt keine gemeinnützigen Zwecke.

11. Schlußbemerkungen

Die Satzungen der Gliederungen des Verbandes dürfen dieser Satzung nicht entgegenstehen. In Zweifelsfällen sind die Bestimmungen der Bundessatzung maßgebend.

Bei Streitigkeiten über die Auslegung der Satzungen der angeschlossenen Verbände entscheidet der Bundesvorstand.

12. Selbstauflösung

Die Selbstauflösung kann nur auf einer Bundesdelegiertenversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Bei einer Selbstauflösung oder bei Wegfall seines bisherigen Verbandszweckes fallen das Vermögen und das Inventar dem OV Wehnemann der Partei Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI), Hotelrechnungen und schmutzige Badekleidung der Hintnerjugend zu.

13. Sonstiges

Sind Regelungen dieser Satzung nicht rechtskräftig, so bleiben die anderen Regelungen hiervon unberührt.